Internationale Teams führen – zwischen Kulturen navigieren
"Das habe ich ganz anders verstanden." Dieser Satz fiel in einem deutsch-chinesischen Team, nachdem ein Projekt beinahe gescheitert wäre. Nicht wegen mangelnder Kompetenz. Sondern wegen kultureller Unterschiede.
Wenn Werte aufeinanderprallen
In internationalen Teams treffen verschiedene Kommunikationsstile, Erwartungen und Umgangsformen aufeinander. Was in der einen Kultur als respektvoll gilt, wird in der anderen als distanziert erlebt. Feedback, Hierarchien, Entscheidungsgeschwindigkeit – all das wird unterschiedlich bewertet.
In einem mittelständischen Unternehmen, das schnell internationalisiert hatte, war das deutlich zu spüren. Missverständnisse, unterschwellige Spannungen, wachsende Frustration. Und die Erkenntnis: Wir brauchen ein gemeinsames Verständnis, wie wir miteinander arbeiten wollen.
Systemisch führen heißt, Unterschiede sichtbar zu machen
Statt kulturelle Unterschiede zu glätten, geht es darum, sie bewusst zu machen. In Workshops arbeiten wir mit Kulturprofilen, Kommunikationsmustern, Symbolen. Nicht bewertend, sondern verstehend.
Internationale Teams zu navigieren ist anspruchsvoll.
Ein Teammitglied sagte nach einer solchen Einheit: "Jetzt verstehe ich, warum mein Kollege nie direkt nein sagt." Ein Aha-Moment. Und ein Beginn von echter Verbindung.
Gemeinsame Spielregeln entwickeln
Internationale Teams brauchen Klarheit. Aber nicht von oben. Sondern gemeinsam entwickelt: Wie gehen wir mit Kritik um? Wer entscheidet was? Wie übersetzen wir Vertrauen in Handlungen?
Systemische Teamarbeit schafft dafür die Grundlage. Nicht mit Standard-Trainings, sondern mit echtem Dialog.
Ich bin Daniela Wilberg, systemische Organisationsentwicklerin. Wenn Sie mehr erfahren möchten: Lesen Sie gern weitere Artikel oder treten Sie mit mir in Kontakt.